19. November 2009

Veracruz

Kategorie: viva Mexico | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen — karlheinz @ 22:14

wenn das mal kein Wecken ist… mir gegenüber findet sich das Marinemuseum und anscheinend ist es dort üblich, morgens eine Marinekapelle aufspielen zu lassen…soweit schön, aber es ist halt morgens und minimun 8mal “Stille Nacht, heilige Nacht” und “little Drummerboy” zu hören?!

Hier nun einige Videoeindrücke einer faszinierenden Stadt, die für sich in Anspruch nimmt, die erste Stadt auf amerikanischem Festland gewesen zu sein:
es wird viel getanzt:

das Meeresaquarium in Veracruz ist das grösste seiner Art in Lateinamerika und unheimlich interessant, man wandelt da durch, passiert Becken mit Piranhas, neben und über einem Haie, Rochen und anderes Meeresgetier:

übrigens sind diese Videos selbstgedreht, aus Platzgründen bei youtube eingestellt. Ich bin überrascht, was so eine kleine Digitalkamera so zuwege bringt.
“Fotos habe ich auch ausgelagert”, die habe ich in meiner “book” Fotogallerie Veracruz bereitgestellt

und noch eine Videoimpression, schön ist es, abends dem Treiben auf der Plaza zuzuschauen….

natürlich wird auch hier gesungen

16. November 2009

auf nach Mexiko!

Kategorie: viva Mexico | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen — karlheinz @ 23:59

endlich mal eine richtige Fernreise, ins Warme aber ohne Touristenrummel. Wo findet man das noch? Ich habe so ein Plätzchen gefunden, an der mexikanischen Atlantikküste, in der Stadt Veracruz. Mexikanisches Leben pur, ohne alles auf Touris abzustimmen.

früh aufstehen heisst die Devise, 4:15, denn um 5:25 kommt schon das Taxi, jetzt geht es also wirklich los. Vor mir eine Bahnreise nach Frankfurt Flughafen, ein 11 1/2 Stunden Flug nach Huston Texas (genau, “Huston, wir haben ein Problem”), dort 2 Stunden Aufenthalt zum Umsteigen, die Uhr um 7 Stunden zurueckstellen nicht vergessen. Mitternacht Ortzeit, also ca 24 Stunden nach Haus verlassen Ankunft in Veracruz!!!!!
IC 70 Minuten Verspätung aufgrund Selbstmörder (bahndeutsch “Personenunfall”)es erweist sich als klug, lieber früher loszufahren.
Check In in Frankfurt problemlos, obwohl amerik.Flugzeug.
Der Flieger nur zu 60 % belegt, d.h. nach Boarding freie Sitzplatzwahl!!! Schon schön, Platz zu haben!
Das Flugbegleitpersonal ist erstmal gewöhnungsbduerftig, keiner unter 55!!! Die Ladies könnten aus amerikanischen Kitschfilmen der 50er entsprungen sein, im positiven Sinne gemeint, so stellt man sich amerikanische Grossmütter vor.
Aber der Service tiptop!!!!!!!
Freundlich aber bestimmt, 2 Mittagessen zur Auswahl, Getraenke satt. Mindestens alle halbe Stunde wurde Geränke angeboten, typ. amerikanisch mit viel Eis…..
Ach ja, Eiscreme gabs, Schokies, also verhungern und verdursten ist nicht bei Continental. Jederzeit wieder!
Die Amis lieben es kompliziert: in Huston scheint es keinen Transitbereich am Intercontinentalflughafen zu geben, man muss erst in die USA einreisen, mit allem Pipapo, Passkontrolle, Visafreie Einreise beantragen, Fingerabdrücke, Foto, Zollerklärung und und. Ich will doch gar nicht nach USA_Land, ich will nach Mexiko…. Hilft nix. Noch ein Stempel mehr im Pass.
Einreise Mexiko voellig problemlos, im Gegensatz zu Huston laecheln die Grenzer da sogar…. Stempel in Pass, Einreisekarte mitnehmen und los. Vorher aber noch die Zollkontrolle, Clever, denen kommt keiner aus, das gesamte Gepaeck wird komplett durchleuchtet. Zwischenzeitlich kommt noch eine weissgekittelte Señora mit Fiebermessgerät zu jedem, Scheinegrippe soll nicht wieder ins Land.

Wie kommt man Mitternacht in die Stadt? Man geht an einen Schalter und kauft da offiziell eine Taxifahrt, bekommt für 165 Pesos (10Euro) einen Beleg, den nimmt der Taxifahrer als Bargeldersatz und schon ist man 15 Minuten später direkt im Stadtzentrum am Hotel.