15. September 2012

Schottland Rundreise

Kategorie: Schottland | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen — karlheinz @ 11:24


Hello my friends,
karlheinz mit Schottlandnadel

habe mich überzeugen lassen, das auch mal Schottland ein schönes interessantes Ziel für mich sein könnte. Und wenn ich viel sehen wolle gäbe es nur 2 Möglichkeiten: Mietwagen (was hat das denn mit Urlaub zu tun????) oder eine geführte Busrundreise. Ok, eigentlich bin ich nicht so der Busfan, aber man soll ja alles mal mitgemacht haben.

Erster Tag Flug und Ankunft in Edinburgh, erster Abendspaziergang und am Sonntag gings dann los, 1 Woche kreuz und quer durch Schottland.

Natürlich hat der Fotoapparat während der Reise wieder geglüht, hier eine Gallerie mit den “Auserwählten”
Schottland Fotos
natürlich gab es viel zu sehen, aber erst die Erklärungen der wohl kultigststen Reiseführerinnnen, die ich je erlebt habe machten die Reise zu einem echten Erlebnis. Dazu später mehr….

erster Tag (Sonntag): Richtung Süden zur Ruine von “Dryburgh Abbey”
Dryburgh Abbey
und weiter nach Melrose mit der gleichnamigen Abteiruine:
Melrose Abbey
und dem Garten von Abbotfort House, dem Refugium des berühmten schottischen Schriftstellers Sir Walter Scott. Danach Weiterfahrt nach Irvine mit Übernachtung.

2.Tag: an Glasgow vorbei zum “Loch Lomond” in ein Örtchen namens Less.
Vorher passierten wir als wir auf dem Weg zum “Loch Lomond” zwei Häuser mit wunderschönen Privatgärten und hier kommt dann unsere Führerin ins Spiel…. diese Gärten sind so schön, das japanische Gruppen dort aussteigen. Das gehöre sich nicht…. sieh und hör selbst:

nun erreichen wir den Ort “Less” am Loch Lemond, sehr herausgeputzt, schön die Ortskirche mit uraltem Friedhof direkt am See
Less am Loch Lemond
Die Bewohner dort sind ein wenig schräg drauf was Gartengestaltung angeht, jeder skuriler als der andere:

dann geht´s in Hügelland hinauf durch das 11km lange Tal von Glenoce mit wildromantischer Landschaft.

Weiter nach “Fort William”, wo es ausser einem “LIDL/Scotland” nicht aufregendes zu sehen gibt…

Jetzt steigt die Spannung, es geht zum berühmten “Loch Ness”! Werden wir Nessi sehen???

Natürlich einer der Höhepunkte die Fahrt am Loch Ness entlang mit der etwas eigenwilligen Erklärung dazu ( aufgenommen vom fahrenden Bus aus, deshalb nicht viel zu sehen.) Viel spannender ist was und WIE erklärt wird: -:)

eine der Attraktionen dort ist Urquhart Castle:

eindrucksvolle Ruine… iuch wage mal die Aussage, wenn das Schild damals schon an den mauern dran wäre, hätten wir es dann heute noch unzerstört???

Dann wird es Abend und wir erreichen unser Hotel in “Drumnadrochit”, wo es ein “Loch Ness Center” gibt mit Ausstellung über Nessiforschung
Drumnadrochit
und einen grossen “Nessi-Shop”!!!
Nessi Shop
Aber Halt….Da kommt was aus dem Nebel heraus…. Ist das Nessi?????
NESSI!!!
Ich sah Nessi!!!!

3.Tag:Heute gehts wieder quer durchs Land, zuerst besuchen wir eine Whisky Brennerei, die “Glenmorangle Whisky Destillery” in Tain. Man erklärt uns das Brennverfahren, zeigt uns das Lager mit den Holzfässsern und dann natürlich den obligatorischen Laden mit Probierstube.

Wir schauen uns einen schönen Wasserfall an, den “Shin-Wasserfall” der bekannt ist für die vielen Wildlachse, die hier hinaufmüssen um zu ihren Laichplätzen zu gelangen. Leider hatten wir nicht das Glück, welche zu sehen.

Entlang dem Fluss “Broom” fahren wir nach “Ullapool”, ein kleiner Fischerort an der fjordartigen Bucht des “Loch Broom” an der schottischen Westküste. Kurzer Aufenthalt und zurück nach Drumnadrochit, wobei wir uns noch die 50 Meter hohen Wasserfälle von Measach, die sich in die Schlucht von Corrieshalloch ergiessen, anschauen. Diese 1,5 km lange wasserdurchtoste Schlucht wird von einer Hängebrücke überspannt, auf der sich aus Sicherheitsgründen immer nur 6 Personen gleichzeitig aufhalten dürfen.

$.Tag: Ausflug auf die “Isle of Skye”. Auf dem Weg dorthin ein Halt an “Eilan Donan Castle”, eine der fotogensten Burgen Schottlands. Unsere Führerin meinte sogar es sei das “Neuschwanstein” Schottlands.
Hier wurden bereits Filme gedreht wie “Highlander” und “James Bond - Die Welt ist nicht genug” Inmitten einer atemberaubenden Bergkulisse gelegen gehen die Ursprünge auf das Jahr 1220 zurück! 1719 von den Engländern zurstört sehen wir nun eine Anlage, die 1912(!!!!) originalgetreu wiederaufgebaut wurde.
Eilan Donan Castle
Man glaubt es kaum!

es geht dann über eine moderne Brücke auf die Insel of Skye, der grössten Insel der Inneren Hebriden. Wir fahren bei regen entlang der Küste mit ihren fjordartigen Meeresarmen um dann die “Cullan Berge” zu passieren. 15 Gipfel dieser 10 km langen Bergkette gehören zu den “Munros”, da sind Berggipfel im schottischen Hochland die mehr als 900 m aufragen.
So erreichen wir dann die Inselhauptstadt “Portree”, eine Hafenstadt in einer geschützten Bucht. Sie nennt sich auch “die Königin von Syke” und ihr name stammt aus dem Gälischen “Port an Righ”, was soviel wie Hafen des Königs bedeutet.
Mehr Infos über die schöne Stadt hier: http://www.myhighlands.de/portree-der-hafen-des-konigs-auf-skye/
Zeit zur freien Verfügung.
Über einsame Strassen in der herrlichen Bergwelt geht´s zurück nach Drumnadrochit
einsame Bergstrasse im schottischen Hochland

Tag 6: Heute geht´s mal in die andere Richtung, hindurch durch Inverness nach Elgin zur dortigen imposanten Ruine der Kathedrale.

WOW, wie die Ruinen schimmern im Regen!
Die Gruppe besucht danach eine Kaschmirweberei am Ortsrand. Mich interessiert das nicht sonderlich und begebe mich in die Stadt Elgin. Weg unterschätzt, doch ca 20 min. Fussweg. Elgin, ein wirklich schöner Ort, der leider links liegen gelassen wird.
Wollte einen Blick in die Kirche werfen und schon empfing mich schottische Freundlichkeit: “May I show you the church?”, “like a tea?” ” Please, take a second one ond also buiscuits!” “Where are you from?” Abschied dann von den Herrschaften auf Deutsch…”Auf Wiedersehen!!” Das hat mich sehr berührt, muss mich aber sputen, damit die Gruppe nicht auf mich warten muss. Auf dem Weg zum Busparklatz vor der Kaschmirweberei passiere ich noch eine Baustelle. Nichts Aussergewöhnliches,,,,ausser… der menschlichen Ampel. Da steht ein Junge mit einem grün(roten GO/STOP Schild und regelt so den Verkehr.
schottische Ampel
Wieder ein Arbeitsloser weniger?! Oder endlich ein Beispiel schottischer Sparsamkeit?

Weiter geht die Busfahrt mit einer weiteren Pause in dem kleinen Städtchen “Huntly” und dann weiter nach Aberdeen!

Dort bei strömenden Regen besichtigung (der diesmal unzerstörten… ) Kathedrale “St.Machar”, einem gotischen Granitbau aus dem 15.Jh. Sehenswert auch die in der schottischen Kirchenbaugeschichte die mit 48 Wappen bedeckte Holzdecke.
die Holzdecke in der Kathedrale von Aberdeen

Wir fahren mit dem Bus zum Hafen, weiter bei Regen ein Bummel durch das kleine Fischerviertel “Fontee” mit den vrrücktesten kleinen Häuschen und Gärtchen.

Dann gehts in die Innenstadt von Aberdeen, eine kleine Freizeit zum Bummeln. Ganz aufgeregt 2 Mitreisende:; “Wir haben eine tolle Kneipe gefunden… war mal ´ne Kirche” Und in der Tat, eine schöne alte Kirche jetzt als weltliche Kneipe in 2 Stockwerken. Ganz anheimelnd eingerichtet.

Ich frage mich, muss der Teufel aber jetzt hier einziehen?
Unsere Führerein wurde nicht müde, desöfteren zu erklären, daß Busfahrer, gerade Linienbusfahrer jetzt ganz dringend in Schottland gesucht werden und man mit diesem Job richtig gut Geld verdienen kann. Währenddessen fahren aber gerade diese ganz andere Stellenangebote auf Ihren Bussen spazieren:

Werde Gefängniswärter in Aberdeen!

6.Tag: langsam denken wir ans Ende der Reise, heute geht´s schon wieder nach Edinburgh zurück. Kurzer Stopp bei “Balmoral Castle”, einer der Sommerresidenzen des britischen Königspaares. Weiter über landstrasse rund um Dundee, dann Autobahn bis Edinburgh. Ein Erlebnis die Fahrt über die Forth Road Hängebrücke, kurze Pausebei starkem Wind  unter den Brücken

und dann in die Stadt. Stadtrundfahrt, kurzer Halt bei Palace “Holyrood House”, der offizellen Residenz des britischen Königshauses in Schottland. Wieder in den Bus, Besichtigung von Edinburgh Castle mit der herrlichen Aussicht auf die Stadt.

Am Abend dann noch ein Abschiedscocktail mit der Reiseleiterin im Hotel, ein letztes gemeinsames Abendessen mit der Gruppe. Am letzten Tag (Sonntag) klettereich noch auf den Aussichtsberg mit dem berühmten  Edinburgh Panorama.

Im morgentlichen Licht liegt mir die Stadt quasi zu Füssen, nur ein Mann mit seinem Hund sind noch droben. das wird sich sicherlich bald ändern, wenn die Touristenbusse ihre Fracht dort entladen.

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