15. September 2009

die fliegende Glocke

Kategorie: Heimat | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen — karlheinz @ 17:44

Heute hatten (wir) Schaulustigen am Kirchhof in Stadthagen wieder was zu gucken:

die Kirchenglocke mit dem schönen Namen “Maria Magdalena” , die vor einem halben Jahr zur Reparatur weg kam, ist wieder da und heute wieder in den Kirchturm von St.Martini gehieft:
die Glocke von St.Martini wartet auf den Kran
Diese Glocke wurde 1948 zusammen mit 3 anderen geweiht und aufgehängt, allerdings nur provisorisch. Dadurch hat sie gelitten und der Klang war auch nicht mehr so rein.
Das soll sich nun ändern, denn bevor die Glocke wieder hinaufkam, wurden auch die komplette Läuteebene und die Schwingräder erneuert.
Da wurde schon hart gearbeitet, all die Teile und die Glocke selbst mit dem grossen Kran nach oben hieven, auf der Plattform absetzen und dann in den Kirchturm hineinbugsiert. Respekt!
Gegen Mittag war es dann nach vielen Vorbereitunges soweit:
unter dem Beifall der Menge kommt sie wieder dahin, wo sie hingehört….
die fliegende Glocke von St.Martini zu Stadthagen

1. September 2009

Zeitunglesen

an diesem schönen Dienstagmorgen sitze ich beim Kaffee draussen und blättere in meiner Zeitung, da fallen mir 2 Berichte auf, die mir erwähnenswert erscheinen:

da gibt es einen Politiker, der den Wahlkampf von Angela Merkel und der CDU als “Schlafwagenwahlkampf” bezeichnet um ihn als langsam, dröge, uninteressant etc zu beschreiben. Ja was ist denn in den gefahren????

Da regt sich mein Protest, es steht mir zwar nicht zu, über Frau Merkels Wahlkampfstil zu urteilen, aber der werte Herr ist wohl noch nie Schlafwagen gefahren, gell?!

Ich sage dazu nur eines: wenn der Wahlkampf der CDU sooooooooo gut gemanagt wird wie unsereins Service im Schlafwagen macht, dann kriegt die Frau doch glatt 90% der Wählerstimmen! Davor hat er vielleicht Angst?! Also, ich hatte darin nie über Langeweile, Desinteresse oder Langsamkeit zu klagen.

Gerne dürfen Sie sich über das Kommentarfeld dazu äussern, mein Herr!

Und der zweite Artikel ist auch lustig, da installiert eine japanische Bahngesellschaft Scanner an den Bahnschaltern um das Lächeln der dort beschäftigten Miarbeiter zu messen. Japaner stehen da ja mächtig drauf, auch wenn es nur Fassade ist.

Also, um so mehr Lächeln, um so mehr Punkte kriegt der Mitarbeiter, z.B. beim Fahrscheinverkauf, bei Auskünften, Reklamationen etc. Ich stelle mir jetzt grad einen Japaner vor, der seinen Lächelmundwinkel so dermassen über die Augen zieht, das der Apparillo das nicht mehr erfassen kann. Inwieweit dem Kunden damit geholfen ist, sei eine andere Frage.

Ob die Deutsche Bahn ähnliches plant, ist mir bis heute nicht bekannt…..