Mit Freund Udo habe ich mich auch dieses Jahr wieder auf den Weg gemacht, zuerst nach Münster am Morgen des 12. Mai. Vorbereiten des Sonderzuges 1, der dann am Nachmittag voll beladen und becatert nach Hamburg Langenfelde Betriebsbahnhof geführt wurde. Erste Übernachtung also im leeren Zug, aber mit der ganzen Crew des Militärs und der Bewirtschaftungsfirma.
Am Morgen des 13. Mai geht es dann los, ab Hamburg Altona über Bremen, Unna, Koblenz nach Saarbrücken, wo ein Gottesdienst den eigentlichen Beginn der Wallfahrt setzte.
Nachtfahrt über Metz, Lyon, Narbonne, Toulouse nach Lourdes, wo wir dann gegen 16:30 eintrafen. Bis ca. 3:00 in der Nacht war Highlife im “Sambawagen”

Vor Ort in Lourdes zur Ankunft bescheinige ich eine Superorganisation, innerhalb kurzer Zeit waren alle 442 Soldaten in Busse zu ihren Hotels bzw. ins Zeltlager verteilt.
Wahrlich “dreckig” ging es den armen Kerlen im Zeltlager, so wie schon 2008 hatte es stark geregnet und das ganze Gelände war arg verschlammt, so sehr, das Holzpaletten für einen provisorischen und leidlich trockenen Weg zu den Zelten verlegt werden mussten.

Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch, zumal ab dem 2.Tag die Sonne durchkam.
Der 2. Tag stand im Zeichen einer Hl.Messe an der Grotte, Höhepunkt war sicherlich die Taufe eines Soldaten durch den Militärbischof Mixa

Ansonsten glich das Programm ziemlich demjenigen von 2008, immer wieder Musik und Parties in den Strassen von Lourdes bis morgens um vier, Gottesdiensten, Prozessionen und Paraden. Wie z.B. die Parade anlässlich der Abschlussveranstaltung am Sonntagnachmittag:

Eine solche Parade und überhaupt der ganze Ablauf erfordert natürlich eine genaue Planung und Organisation, dem Organisateur is nix zu schwör:

Ein Fahnenmeer in Lourdes, auch die Fahne Niedersachsens kam zu Ehren:
Am Sonntagnachmittag lud das bp zum Empfang ins Hotel Panorama, Ehrengast war natürlich der Militärbischof Mixa:

Ein weiterer Höhepunkt war wie alljährlich das grosse Konzert des Luftwaffen Musikkorps Münster in der grossen Bernadettekirche.
Und am Montag ging es dann wieder heim, der Bahnhof glich wieder einem Heerlager,

aber auch da war die Organisation wieder hervorragend gelöst, die Züge fuhren im Stundentakt ab, zackige Militärmusik spielte zum Abschied auf.
und hier noch ein paar fotografische Impressionen:
spanischer Bischof beim Entzünden einer Kerze:

alles wird getauscht:

dieser hier auch….

im Zeltlager:


zur Ausbildung bei der Bundeswehr:

Und die Musi spielt:

auch die kleinsten kommen:

Fahnenparade:

Und zum Abschluss am Bahnhof spielt die Tuba:

Ich sage nur: Auf Wiedersehen, Lourdes, bis 2010!


(das ist wohl nicht so das richtige Wort…) weltweit so kenne, stellen die den Zug eher komplett ein als einen Fehler zuzugeben.