27. Oktober 2008

die Tage in Lourdes

Kategorie: Lourdes | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen — karlheinz @ 19:22

Mit dem Hotel habe ich wieder Glück, das “Florida” ist mir wohlbekannt als gutes Haus, die Gruppe scheint sehr nett zu sein. Ein Teil davon ist eine geschlossene Gruppe um den Pfarrer Franz Schmidt aus Reißing. Wir zwei haben schnell Freundschaft geschlossen, sein Humor gefällt mir gut. Zum Abendessen mal einen Wein spendiert, und schon ernte ich ein Liedchen vom ihm: “Er ist ein guter Freund….” Die Grundlage für eine schöne Gemeinschaft ist gelegt.

Das Programm dieser Tage ähnelt sehr dem der anderen Lourdesreisen, Eröffnungsgottesdienst in der Rosenkranzbasilika, Sakrament-und allabendliche Lichterprozession, Stadtrundgang mit Stadtpfarrkirche, Cachot, Geburtshaus der Bernadette, Elternhaus, Kaffeepause in der eigentlichen Innenstadt von Lourdes.

Gfreut hat mich das Wiedersehen mit Udo, den ich schon von der Militärwallfahrt her kenne und seinerzeit sehr zu schätzen gelernt habe. Wir haben viel miteinander unternommen. Einen Abend sind wir zwei zum Bahnhof, in totaler Dunkelheit und bei strömenden Regen den Abstellgleisen entlang zum abgestellten Zug getastet.  Das Serviceteam der Reisebetreuungsfirma hat uns eingeladen, sie machten dort eine kleine Party. Der Koch und der Oberkellner sind wahre Spassvögel, ich staune, das sie noch für keine Castingshow entdeckt wurden, Die Zwei haben Gags hingelegt, das sich die Balken bogen!!! Waaaaahnsinn, ich habe lange nicht mehr so gelacht! Und: trotz Abendesssen im Hotel gabs nochmals gut zu essen und zu trinken. Oh je…… Lustiger Abend!

Schön auch die beiden Ausflugsnachmittage. Einen Tag gings in die Pyrenäen, über die Pont Napoleon nach Gavarnie, einem mehr als beeindruckenden Talkessel. Den Bergkamm bildet schon die spanische Grenze, an der Felswand stürzt sich ein 442 m hoher Wasserfall herab. Leider sind wir schon sehr am Ende der Saison, der Ort ist schon ziemlich winterlich verlassen. Ausserdem hängen die Wolken tief und es regnet. Schade.

Den Abschluss bildet ein Abstecher zur Kirche des Hl.Savin, eine kleine Kirche, die mehr als beeindruckend ist, schon allein durch ihre Lage in diesem winzigen Ort und durch die vielen Baustile, die sich in ihr vereinen.
Panoramablick auf St.Savin
Ein weiterer Ausflug am nächsten Tag führt uns in die Tropfsteinhöhlen von Betharram, 
eine der Höhlen in den Grotten von Betharram

ein Führer, der sehr an Louis de Funes erinnert bleibt in Erinnerung! Eigentlich gibt es die Führung per deutschsprachigen Tonband, das eben dieser Guide bedient, aber seine Kaspereien dazu waren einfach göttlich! Nach den eigentlichen Grotten fährt man ein wenig Drachenboot auf inem unterirdischen Kanal und die Besichtigung endet mit der rasanten Fahrt in einem unterirdischen Bähnchen.

So gehen schöne Tage zu Ende, die Rückfahrt ruft. Am Bahnsteig spielt eine Blaskapelle und ich nehme mir die Freiheit, mit einer Pilgerin am Bahnsteilg ein Tänzlein zu wagen.

Auch auf der Rückfahrt wieder: Abendessenservice! Diesmal aber “nur” Schnitzel, besser stapelbar und so brauchen wir nur eineinhalb Stunden, um alle zu versorgen!

Abends komme ich ins Gespräch mit Wolfgang, der in Regensburg einen Friseursalon betreibt. Während eines  sehr netten Gesprächs  mit dem einen oder anderen Glaserl Wein erfahre einiges über diese Branche und lerne jemand sehr Interessantes kennen! Gerne möchte ich diesen Kontakt über unsere Reise und diesem Gespräch, zu dem am nächsten Morgen noch Sylvia dazukommt, weiterführen. Sylvia kommt aus München und ist Sängerin mit einer Wahnsinnstimme.. Sie hat die Gottesdienste durch ihren Gesang bereichert, ist sehr sympatisch und dem Spass des Lebens ebenfalls sehr zugetan. Ich ahbe sie mal mit Heiner telefonieren lassen, seitdem kennt sie auch “Nordsehl” Sie gibt auch Konzerte und verkauft auch ihre CD´s. Hier ein Link zu Ihrer Webpage

Kleine Panne am Schluss: Der Zug fährt dann mal einfach durch Aschaffenburg durch, obwohl dort Leute aussteigen wollten. Was im Regelbetrieb der DB eine mittlere Katastrophe darstellen würde, ist hier kein Problem: kleiner Dienstweg und der Zug setzt rückwärts zum Bahnsteig zurück. Es geht also doch.

Und in Regensburg geht eine wunderschöne segensreiche Reise zu Ende, bei der ich einige liebe Menschen habe kennenlernen  dürfen. Ich bleibe noch bis Sonntagmorgen im schönen Regensburg. Darüber wird an anderer Stelle zu berichten sein. 

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