18. Oktober 2008

Lourdesfahrt im Sonderzug ab Regensburg

Kategorie: Lourdes | Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen — karlheinz @ 23:05

Heuer gehts zum 3.Male in diesem Jahr nach Lourdes, einmal per Flieger, dann die Soldatenwallfahrt und heute mit einem Sonderzug der Diozese Regensburg.
Plakat im Regensburger Dom zur Ankündigung der Lourdeswallfahrt

Ich habe das Glück, erst in Würzburg zusteigen zu brauchen, da ich ja eine etwas weitere Anreise habe, ok, ich nutze die Zeit für einen kleinen Würzburg-Walk. Rollkoffer im Schlepptau Richtung Stadt, einmal die Residenz umrunden und dann zum Dom. Kurze Innenbesichtigung. Wie heisst es so schön: erst in Kirche, dann in die Wirtschaft. Dieser alten Tradition folgend genehmige ich mir in Ruhe ein schönes Glaserl Frankenwein direkt am Dom. Was wird mir bevorstehen?

Der Zug kommt, kurze Begrüssung des Reiseleiterteams und los geht´s mit der Arbeit! Peter Kotschwara, der Hauptreiseleiter hat reichlich Arbeit zu vergeben! Also, alle Reiseleiter durch den Zug mit diversen Kartons voll mit Pilgerbüchlein und bp-Halstüchern für alle.

Dann gehe ich mal mit meiner Liste in Wagen 4, wo meine zukünftige Gruppe fürs Hotel “Florida” untergebracht ist. Scheint ´ne lustige Truppe zu werden.

Abend will es werden, jetzt kommt der grosse Hammer…..die Küchenbrigade der “Zugbetreuung Warzinek” ist im Speisewagen am Rödeln, ich habe immer noch allergrösten Respekt vor der Leistung, die die da hinlegen: 5 Leute zaubern FRISCH(!)  für alle im Accord wie am Fliessband ca. 370 Portionen Hähnchen mit Kartoffelbrei und Soße vor! Nun muss das alles ja noch zum Gast! Ich bin wahrlich Arbeit aus meinen Autozügen gewohnt, aber das hier ist der absolute Wahnsinn!!! Mit 4 Reiseleitern verteilen wir diese 370 Wallfahrtsadler von Abteil zu Abteil!!! Immer 6 Portionen auf den Arm oder in den Karton und los. Minibar oder contäiner geht nicht wegen ender Übergänge und dem Geschaukle. Lass uns rechnen: Wagen 3-9, also sieben Wagen a 10 Abteile = 70 Abteile, geteilt durch 4 “Servicekräfte” ergibt pi mal Daumen 15 Mal für jeden durch die Wagen toben. Im Wagen 3 war das noch lustig, ab Wagen 6 zieht sich das recht schön, da man ja immer wieder zurück zur Küche muss. 2 Stunden, und alle wurden satt! Teamwork und ne Menge Humor waren da die Antriebsfeder. Und das nette Lächeln aus Wagen 6, das mich jedesmal wieder aufgebaut hat. Und meine zukünftige Gruppe hat schon mal gesehen, wie ihr Reiseleiter flitzen kann!!!

Eigentlich wollte ich nie wieder Hendl essen, aber auch für uns waren natürlich welche vorgesehen, die wir dann im Speisewagen unter Aufsicht des Herrn Weihbischofs verzehrt haben. Nun ist der grösste Stress vorbei, wenn man noch vom Verkauf der Ausflüge nach Gavarnie und die Grotten von Betharram am nächsten Morgen absieht.

Lourdes, wir kommen!
Klaus am Sonderzug des bp in Toulouse

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