15. Juni 2008

Narbonne und die Trinkgeldfrage

Bin mal wieder bahnmässig unterwegs, wieder mal ins schöne Narbonne, wo ich ja schon einmal war.

alle Gäste in 2 vollen Liegewagen gut betreut, ein gutes Gefühl, wenn die Leute aussteigen mit Kommentaren wie “Danke für den netten Service”, So einen netten Schaffner wie Sie hatten wir noch nie” und ähnlich netten Verabschiedungen. das baut schon auf. mental…aber materiell?

Ich philosophiere jetzt ein bisschen, da bezahlen die Leute Hunderte von Euro um mit dem Autoreisezug nach Frankreich, Österreich oder Italien zu fahren, erwarten natürlich mit vollem Recht einen guten Service. Den sie, ohne angeben zu wollen, bei mir und vielen anderen Kollegen auch bekommen. Muss ja wohl auch so sein, sonst kämen die netten Sprüche beim Aussteigen nicht, oder?!

Aber warum haben die dann nicht so ´nen lumpigen Fünfer für den Schaffner übrig, der sich 20 Stunden um sie gekümmert hat, immer freundlich war, Frühstück gemacht und serviert hat und vieles mehr tut? So als kleine Anerkennung? ist das Geiz? Einfach nicht nachgedacht? oder gar ne unverschämte Frage meinerseits? Ich weiss es nicht!

Es gab mal Zeiten, da war es selbstverständlich, guten Service zu honorieren! Die Zeiten ändern sich, leider….

Darüber liesse sich unendlich diskutieren, wir ärgern uns jetzt mal nicht, sitzen in der Pause am Hauptplatz und geniessen die Sonne in Narbonne, das Leben um uns herum.
das Leben geniessen in Narbonne

mit Sylke und Josef gemütlich sitzen, Leute beobachten, einen Vino trinken, blödeln, quatschen, so lässt sich die zeit vor der Rückfahrt gut überbrücken.

Wieder “volle Hütte” zurück, diesmal Service im Schlafwagen, ich falle  gegen Mitternacht in mein Bett….
ein gutes Gewissen ist ein gutes Ruhekissen

Der oben angedeutete Trend setzt sich übrigens auf der Rückfahrt fort, ich sage nur: 0,00 in der Tasche aber fröhliche und nett sich verabschiedende Gäste. “Wir haben uns wohlgefühlt, Danke für Ihren guten Service”

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